Büschelrose

Insektengehölze im Garten pflanzen

Ziersträucher bereichern als Bienenweiden unsere Gärten. Sie wollen gepflanzt und gepflegt sein damit Insekten ihre Freude daran haben. Wann wird von Bienenweide gesprochen und was gibt es bei der Pflanzung zu beachten?

Büschelrose

Wildrose – Büschelrosen finden Ihren Weg in unsere Gärten – wertvolle Bienenweide im Sommer, nahrhafter Vogelstrauch im Herbst                                                                                                                                                                                                                                                                Foto Pixabay

Bienenweiden – ein Begriff, viele Bedeutungen!

Die Bezeichnung Bienenweide hat verschiedene Bedeutungen! Jedoch haben alle ein Ziel: Bienen- und Insektensterben vermeiden, Vielfalt in der Natur fördern! Die kleinen, fleißigen Bienen geben Bienenweiden ihren Namen. Nützlich sind die sogenannten BIENENWEIDEN auch für viele andere Insekten. Der Name Bienenweide oder Bienentrachtpflanze resultiert aus der reichlichen Produktion von Pollen und Nektar dieser Pflanzen. Diese stellen eine ideale Nahrungsgrundlage für Bienen, Hummeln & Co und sind eine sogenannte „Weide“ – von der Wortbedeutung etwas, was schmeckt, erfrischt, erfreut! Denken wir nur an die Augenweide 😊

Imker zum Beispiel, sind mit ihren Bienenvölkern auf der Suche nach Bienentrachtpflanzen. Die Wanderimkerei mit den mobilen Beuten findet sich meist dort in der Natur, wo gerade ausreichend Nahrung für die Bienen vorhanden ist. Das kann inmitten eines blühenden Feldes sein, in einem Wald oder zwischen blühenden Kräutern. Als Bienentrachtpflanzen in der Imkerei gelten unter anderem Raps, Phacelia, Buchweizen im Feldbau, Linde, Weidenbäume und Haselnusssträucher bei den Bäumen & Sträuchern sowie Thymian, Salbei, Borretsch und Ysop bei den Kräutern. Als später Pollenlierant gilt der Efeu.

Aber nicht nur im Großen, auch im Kleinen sind Bienenweiden wichtig und nützlich. Im Garten greifen Gärtner*innen auf verschiedene Sträucher und Gehölzarten zurück, die für Bienen und Insekten wichtig sind, denn: Obst und Gemüse gibt es nur dort, wo die Biene als freudiger Sammler dafür sorgt, dass Obst, Gemüse und Getreide bestäubt werden. Nur so können Früchte ausbildet werden.

Bienenweide ist auch der Begriff für einjährige Blühmischungen, die im Garten Bienen anlocken und gleichzeitig eine Nahrungsgrundlage anbieten. Auf brachliegenden Flächen, in Parks und auf Rasen gibt es genügend Raum, um mit einjährigen Blumen für Lebensgrundlage und Nahrungsvielfalt zu sorgen. Es gibt immer mehr Initiativen, die dafür sorgen, mit Hilfe von Bio-Saatgut wunderschöne Blumen heranwachsen zu lassen. Damit erfreuen sich unsere Augen und Bienen, Hummeln & Co werden in ihrer Sammelleidenschaft unterstützt.

Berberitze

Die gemeine Berberitze hilfreich für Insekten, wie hier die Mauerbiene, im Frühjahr. Die leuchtend roten Beeren sind Nahrung im Herbst und Winter für Vögel, die Beeren lieben.                                                                                                                                                                                Foto Pixabay

Sträucher für Bienen und Insekten - Pflanzung und Pflege

Naturgärten sind gefragt. In ihnen wächst es abwechslungsreich – Gemüse, Kräuter, Blumen und Sträucher stellen eine sichtbar bunte Vielfalt dar. Jeder kann sich vorstellen, dass sich das positiv auf die Vielfalt der Insekten, Vögel und Bodenlebewesen auswirkt. In den Köpfen von uns Menschen gilt der Frühling als geeignete Pflanzzeit, denn schließlich ist es warm. Das ist aber nicht ganz richtig. Sicherlich ist die Außentemperatur höher als im Herbst. Das muss aber nicht unbedingt ein Vorteil sein, denn so muss nach der Pflanzung bis zum Herbst dauerhaft gegossen werden. Im Frühjahr und Sommer steigen die Temperaturen und die Niederschläge nehmen, wie in den letzten Jahren erlebt, immer weiter ab. Wird zeitig im Frühjahr gepflanzt ist außerdem der Boden, in den gepflanzt wird oft noch sehr kalt. Lange braucht der Boden, bis er sich der wärmeren Lufttemperatur angepasst hat.

Machen Sie den Test! Heben Sie ein Loch in Ihrem Garten aus, nur wenige Zentimeter unter der Grasnarbe werden sie verwundert feststellen, welch Kühle der Boden ausstrahlt. Unsere Empfehlung deshalb: Die beste Zeit für Pflanzungen ist grundsätzlich der Herbst. Der Boden ist warm, die Wurzeln haben Zeit sich in der noch warmen Erde zu entwickeln. Zusätzlich liefert der Herbst und kommende Winter meist ausreichend Niederschläge. Werden Sträucher im Herbst gepflanzt, ist die Blüte schon im ersten Jahr reichhaltiger als bei der Frühjahrspflanzung und der Zuwachs deutlicher zu erkennen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Sträucher pflanzen

  1. Suchen Sie sich einen geeigneten Platz für Ihre Pflanzung(en).
  2. Stellen Sie den Strauch mit Topf in einen Eimer mit Regenwasser, so wässern Sie den Wurzelballen vor Pflanzung gut durch.
  3. Heben Sie mit Hilfe eines Spatens ein Pflanzloch aus. Damit die Wurzeln nicht geknickt werden, sollte es ausreichend groß sein.
  4. Lockern sie die Erde am Boden mit Hilfe des Spatens auf.
  5. Geben Sie 2 - 3 Hände KleePura BioDünger in das Pflanzloch und vermischen Sie die Pellets mit der Erde am Boden.
  6. Lösen Sie den Strauch aus dem Topf.
  7. Stellen Sie den Strauch nun in das Pflanzloch und achten darauf, dass die Wurzeln nicht abknicken. Die feinen, empfindlichen Haarwurzeln sind für den Transport von Wasser zuständig und deswegen sehr wichtig! Stellen Sie fest, dass das Pflanzloch zu tief ist, dann füllen Sie mit der Aushuberde auf.
  8. Hat der Strauch nun einen guten Halt an seinem neuen Platz, können Sie die komplette Aushuberde wieder verwenden und ins Pflanzloch stellen. Tipp: Wer möchte, kann den Aushub mit einer Gabe Komposterde und KleePura Pellets aufwerten. Keine Angst, mit KleePura BioDünger können Sie NICHT überdüngen.
  9. Treten Sie die Erde an und gießen Sie ausreichend.
  10. Fällt in Ihrem Garten viel Grasschnitt an oder steht Ihnen Heu zur Verfügung, so mulchen sie die Neupflanzung. Vorteile des Mulchens überzeugen: Bodenlebewesen werden angelockt, die Nährstoffzufuhr dadurch aktiviert und die Verdunstung wird gestoppt.

Pflege der Pflanzung

Pflanzen Sie Bienenweiden und Insektengehölze als Einzel-, Gruppen- oder Heckenbepflanzung, so sind diese in der Pflege nicht aufwendig. Achten Sie in der ersten Zeit lediglich auf ausreichend Wasser. In den ersten zwei Jahren nach Pflanzung können Sie jährlich im Frühjahr eine Gabe Komposterde mit KleePura BioDünger an die Sträucher geben und wenn möglich einharken. Steht Ihnen keine reife Komposterde zur Verfügung, so gießen Sie KleePura als Smoothie-Düngung. Haben Sie Rasenschnitt, so können Sie regelmäßig um die Sträucher mulchen.

Schlehdorn

Schlehe – Schwarzdorn – der wärmeliebende, anspruchslose Strauch liefert Pollen im Frühjahr, vitaminreiche blaue Schlehenfrucht im Herbst und Möglichkeit des Unterschlupfes während der Winterzeit – Empfehlung für jeden Naturgarten.                                                   Foto Pixabay

Haben Sie Fragen zur Pflanzung von Sträuchern? Möchten Sie mehr über KleePura BioDünger erfahren?

Schreiben Sie uns, wir beantworten garantiert ALLE Fragen!

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