Gieß Tipps für deinen Garten

Inhaltsverzeichnis

Der Sommer ist heiß. Die Pflanzen, egal ob Gemüse oder Obst, Kräuter oder Blumenstauden, erleben lange, helle Tage mit hoher Sonneneinstrahlung. Die Gießkanne und Wasserschläuche sind deine stetigen Begleiter im Garten, wenn die heiße Zeit des Jahres beginnt. Damit alle Pflanzen diese trockenen Zeiten gut überstehen, sind Wasser, Luft und Dünger wichtig. Wir erklären dir, wie die drei Dinge zusammenhängen und was ganz praktisch beim „richtigen gießen“ zu beachten ist.

Wasser im Garten
Eine Regentonne, ob aus Kunststoff oder Holz fehlt in keinem Garten. Regenwasser wird aufgefangen, Brunnen- oder Zisternenwasser erwärmt. Ein wunderbarer Anblick an einem heißen Sommertag. (Foto istock)

Zur richtigen Tageszeit gießen

Der beste Zeitpunkt die Pflanzen mit Wasser zu versorgen, ist laut Experten, der frühe Morgen. Zu dem Zeitpunkt sind die meisten Pflanzen von der Hitze des Vortages erholt und haben sich über die Nacht abgekühlt. Das frische Gießwasser kann ihnen keinen Schock versetzen. Außerdem hat das Wasser Zeit einzusickern und bis zu den Wurzeln vorzudringen. Hast du morgens keine Zeit oder sehen deine Pflanzen ganz vertrocknet aus, denn gießen und nicht auf den Morgen warten.

Gezielt und regelmäßig durchdringend wässern

Tägliches Gießen ist nicht notwendig, wenn du durchdringend wässerst. Pflanzen benötigen das Wasser an den Wurzeln und (meist) nicht auf den Blättern. Unsere Empfehlung – Pflanzen gezielt mit der Gießkanne versorgen. Je Pflanze, abhängig von Größe und Art, sind 5 bis 15 Liter nötig um eine Bodentiefe von ca. 20 cm durchdringend zu wässern. Damit das Wasser zu den Wurzeln durchdringt, regelmäßig lockern.

Flüssig-Nährstoff-Smoothie gießen

Deine Pflanzen brauchen auch im Sommer regelmäßig Nährstoffe. Dünge sie mit KleePura Pellets. Verwandle den Bio-Dünger alle 14 Tage in einen reichhaltigen Nährstoff-Smoothie. Dafür nimmst du zwei Hände (ca. 90 bis 100 g) KleePura auf einen Eimer und füllst mit ca. 10 Liter Wasser auf. Nach einer Nacht gut umrühren (gern auch mit den Händen – riecht gut). Anschließend an die Pflanzen gießen. Bis Ende Juli/ Mitte August kannst du diese Begleitdüngung alle 2 Wochen anwenden.

Wasser nachhaltig verwenden

  • Leitungswasser

Wasser scheint in unseren Breiten unendlich zur Verfügung zu stehen. Der Wasserhahn wird aufgedreht und schon läuft das kühle Nass in die Gießkanne. Leitungswasser als vorrangige Gießmöglichkeit zu nutzen hat gleich mehrere Nachteile. Frisch verwendet ist es zu kalt. Als einzige Gießmöglichkeit genutzt, wird es sehr teuer. In großen Mengen eingesetzt, sprechen vor allem Umwelt- und Klimagedanken sowie dein nachhaltiger Gärtnereinsatz dagegen.

  • Brunnen

Nur wenige private Gärten haben das Glück einen eigenen Brunnen zu besitzen. Wenn man einen hat, scheint das „Wasserproblem des Sommers“ damit erledigt zu sein. Denn: Brunnenwasser steht unendlich zur Verfügung? Sicherlich nicht! Wird aus jedem Brunnen täglich stundenlang zum Beispiel der Rasen gewässert, so führt das in vielen trockenen Gegenden zusätzlich zur Absenkung des Grundwasserspiegels. Brunnenwasser kann in Maßen genutzt werden und ist eine sehr gute Ergänzung zu den kommenden Wasserbevorratungsmethoden 😊

  • Regentonne

Am besten fängst du so viel möglich Wasser in deinem Garten auf. Das funktioniert mit Regenfässern sehr gut. Das Regenwasser, welches aus der Regenrinne kommt, fließt direkt in das Regenfass und du kannst es zum Gießen benutzen. Welch Luxus! Regenfässer gibt es in verschiedenen Größen. Beachte, dass die Fässer offen im Garten stehen und von Zeit zu Zeit gereinigt werden müssen. Je größer das Fass, desto herausfordernder die Reinigungsaufgabe. Die Wasserversorgung ist für Gärten geeignet, die sich direkt am Haus befinden und das Wasser über eine große Dachfläche auffangen können. In trockenen Monaten aber, kann es zu leeren Fässern kommen.

  • Zisterne

Die Zisterne ist ein unterirdischer Wasserbehälter in deinem Garten, mit dem du die Möglichkeit hast, Wasser ganzjährig aufzufangen. Vor allem in Gegenden mit unregelmäßigen Niederschlägen sind Zisternen eine sehr gute Investition, denn so ist dein Garten jahreszeitunabhängig mit Wasser versorgt. Eine Pumpe bringt das Wasser nach oben und füllt deine Gießkannen oder bewässert deinen Rasen. Ganz ohne die Nutzung von Leitungs- und Brunnenwasser.

Pflanzen-und-Pflegen
Wenn du den Gartenboden mit Mulch (Gras, Heu, Stroh) bedeckst, hast du einen Verdunstungsschutz. (Foto Pixabay)

Mulchen

Mulchen hat einen großen Vorteil. Es wirkt perfekt als Verdunstungsschutz im heißen Sommer. Wenn du deine Beete dick mit Mulchmaterial wie Grasschnitt, Heu oder Stroh bedeckst, musst du weniger gießen. Mehr über die weiteren Vorteile von Mulchen, wie Auswaschungsschutz, Unkrautunterdrückung, Schädlingsbekämpfung usw. sowie Hintergrundinformationen zu dieser Methode erfährst du hier.

Lockern

Luft ist für die Wurzeln genauso wichtig, wie Wasser und Nährstoffe. Einen verkrusteten Erdboden kannst du ca. 1 bis 2 cm tief auflockern, ganz nach dem Motto einer alten Gärtnerregel: 1 x hacken ersetzt 2 x gießen. Anschließend können Wasser und Luft wieder ungehindert eindringen. Beim Lockern hilft dir  Lucko der praktische Handjäter aus Schweden.

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