Rote Beete nach der Ernte

Rote Bete – gesunder Schatz in Deinem Garten

Die Rote Bete hat es zum „Gemüse des Jahres 2024“ geschafft. Die nährstoffreiche Knolle überzeugt mit ihren Vorteilen viele Gärtner*innen. Sie zählt zu den gesunden Gemüsen, ist unkompliziert im Anbau, zu dem gut lagerfähig und bietet vielfältige kulinarische Zubereitungsmöglichkeiten, die über eingelegte Roten Rüben weit hinaus gehen.

Rote Beete nach der Ernte

Rote Bete Knollen leuchten nach der Ernte pinkfarben im Garten Foto Pixabay

Herkunft

Die Rote Bete gehört zu den Rüben und stammt ursprünglich von der Wilden Rübe bzw. der Wildbete ab. Wahrscheinlich kam sie mit den Römern aus Nordafrika in den Mittelmeerraum und von dort bis in unsere Breiten. Das die vielen Rüben miteinander verwandt sind, lässt sich bei der Zuckerrübe und der weißen Bete aufgrund des Namens einfach schlussfolgern. Das Mangold und Spinat auch zur Familie der Gänsefußgewächse gehören, vermuten jedoch nicht viele. Schaust Du Dir die Blätter genauer an, könntest Du die Verbindung erahnen. Vor allem bei der Planung der Fruchtfolge in Deinem Garten ist das Wissen um die Verwandtschaft der Gemüse sehr nützlich.

Anbau

Du möchtest Rote Rüben ernten? Die Rote Bete eignet sich als Vorkultur oder als Direktsaat im Freiland oder Hochbeet. Wer möchte probiert eine Kübelkultur im 39 Liter-Pflanzsack von root pouch! Sind die bis zu sechs Pflanzen gut mit geeigneter Erde, KleePura Nährstoffen und Wasser versorgt, werden sie an einem sonnigen Standort eine gute Ernte bescheren.

Die Direktsaat erfolgt zwischen Mitte April und Anfang Juni direkt ins Beet. Bereite das Beet ca. zwei Wochen vor der Aussaat vor. Entferne Mulchauflagen vom Herbst des Vorjahres oder grabe diese unter. Anschließend gibst Du pro Quadratmeter 3 bis 4 Hände KleePura Pellets auf den Boden und harkst diese anschließend ein. Am Aussaattag ziehst Du ca. 2 cm tiefe Aussaatrillen mit einem Reihenabstand von 25 bis 30 cm. Lege alle 4 bis 5 cm ein Samenkorn in den Boden. Nach dem Keimen werden die Jungpflanzen so vereinzelt, dass ca. alle 10 cm eine Rote Bete wachsen kann. Solltest Du direkt Mitte April beginnen und es zu dem Zeitpunkt noch sehr kalt sein, dann nutze ein Vlies zum Abdecken. Die Rote Bete neigen zum Schossen, wenn die Temperaturen unter sieben Grad sinken. Die Knollen bleiben in dem Fall sehr klein.

Bei der Vorkultur säst Du ab Ende März das Saatgut einzeln in Anzuchtpaletten oder direkt in kleine Töpfe. Nutze dafür passende Aussaaterde. Diese Erde ist den Ansprüchen keimender Samen angepasst und somit optimal für die Jungpflanzenentwicklung. Die optimale Keimtemperatur für Rote Rüben beträgt ca. 20 Grad. Sobald Du kleine Pflänzchen entdeckst, stellst Du die Töpfe kühler damit eine langsame, gesunde Entwicklung des zarten Keimlings hin zu einer stabilen Jungpflanze gelingt. Sind die Pflanzen ausreichend groß, kannst Du sie ins Gartenbeet setzen. Bitte pflanze sie nicht zu tief und mit dem oben beschriebenen Abstand ein. Sind die Temperaturen sehr niedrig, nutze Gartenvlies zum Abdecken. Das Beet sollte vor dem Pflanzen mit KleePura BioDünger grundversorgt sein.

Junge Blätter der Roten Bete

Junge Blätter der Roten Bete eignen sich als gesunde Ergänzung im frischen Frühsommersalat Foto Pixabay

Pflege und Düngung

Die Rüben gehören zusammen mit Spinat, Mangold und Roter Gartenmelde zu den Gänsefußgewächsen. Beachte den wichtigen Wechsel der Fruchtfolge. Die Vierfelderwirtschaft bietet Dir die Möglichkeit auf vier gleich großen Beten jährlich zu wechseln und Dich selbst mit frischem Gemüse zu versorgen. Je ein Beet wird mit Starkzehrern (z.B. Kohlgewächse, Zucchini- und Kürbispflanzen), ein Beet mit Mittelzehrern (z.B. Rote Bete, Kräuter, Fenchel, Radieschen), ein drittes mit Schwachzehrern (Bohnen, Erbsen, Salate) sowie das Vierte mit Gründüngung bepflanzt bzw. eingesät.

Die Rote Bete ist ein Mittelzehrer. Sie benötigt einen vollsonnigen und warmen Standort. Die Knollen wachsen sowohl auf lehmigen als auch auf sandigen Böden. Für eine gute Knollenentwicklung ist jedoch ein lockerer, humusreicher Boden und Platz zwischen den einzelnen Rüben wichtig. Für die Bildung zarter, saftiger, ausreichend großer Rüben gibt es zwei Voraussetzungen: Wasser und Nährstoffe. Regelmäßiges Gießen und Düngen sind wichtig. Dafür nutzt Du am besten KleePura BioDünger. Eine Düngung zur Pflanzung bzw. Aussaat erfolgen und ca. 4 bis 6 Wochen danach. Du kannst KleePura Pellets in den Gartenboden einarbeiten oder als Smoothie gießen.

Sortenauswahl

Vielfältig und zahlreich können Rote Bete in Deinem Garten angebaut werden. Die robuste Landsorte „Rote Bete Bernstein“ stammt aus Bernstein im Burgenland. Sie übersteht trockene Bedingungen und heiße Sommer. Die Rüben sind von außen dunkelrot, groß und glatt. Von innen sind sie intensiv rot gefärbt und überzeugen mit ihrem süß-aromatischen Geschmack.

Du möchtest eine langanhaltende und reichhaltige Ernte einer Erhaltungssorte? Dann machst Du mit der „Carotine“ alles richtig! Die Erhaltungssorte überrascht Dich mit ihrem auffälligen Querschnitt - rot-weiß geringeltes Fruchtfleisch. Der kräftige Geschmack in Kombination mit dem auffälligen Aussehen, wird in Salaten, als Carpaccio oder angedünstet ein Gaumenschmaus. Diese Rote Bete sind gut lagerfähig und in der kalten Jahreszeit ein Schatz für Deine Gesundheit.

Die typische, längliche Rübenform bildet die traditionelle Sorte „Forono“ aus. Sie wächst rasch und ist sehr ertragreich. Eine dünne Schale in Kombination mit der Form und dem festen, saftigen Fleisch führen dazu, dass nur wenig Putzarbeit entsteht. Die intensive Färbung und der angenehme Geschmack bereichern Salate und Suppen. Mit dieser Sorte erntest Du von Sommer bis zum Frost.

Hast Du Fragen zur Roten Bete, möchtest eigene Erfahrungen mitteilen oder mehr über KleePura erfahren?

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