Kräutersalz selbstgemacht

Inhaltsverzeichnis

Vorratswirtschaft war zu früheren Zeiten überlebenswichtig. Heutzutage ist diese nicht nötig, jedoch wieder sehr beliebt. Wie schön ist es im Winter eigenes Obst oder Gemüse essen zu können. Die Herstellung von Kräutersalz ist für alle möglich – Kleingärtner, Urban Gardener, Balkonspezialisten und Bio-Einkäufer. Kräuter wachsen im Garten, in Töpfen oder können im Bio-Laden gekauft werden. Los geht’s mit unserem DIY Kräutersalz.

Kräuterkorb
Kräuter aus dem Garten, vom Balkon oder aus dem Gartenbeet…allesamt geeignet für dein Kräutersalz (Foto Pixabay)

Erntezeitpunkt

Kräuter gibt es im Biohandel fast zu jeder Jahreszeit. Um regional und nachhaltig das eigene Kräutersalz herzustellen, ist es am besten, du legst dir einen Vorrat an, der dich durch das ganze Jahr bringt. Uns schmecken Kräuter zu jeder Zeit im Garten. Doch die meisten Würz- und Teekräuter werden abgeerntet, wenn sie noch nicht blühen. Als beste Zeit zum Kräuter ernten, bietet sich die Zeit zwischen Ende Juni und Anfang August an. Kurz vor der Blüte entfalten mediterrane Kräuter wie Bohnenkraut, Rosmarin, Salbei, Majoran und Basilikum ihr bestes Aroma. Thymian, Oregano und Lavendel erreichen während der Blüte selbst ihre höchste Reife.

Die Pflanzen erntest du mit der Schere oder einem scharfen Messer möglichst vor der Mittagshitze. Sobald der nächtliche Tau abgetrocknet ist, ist ein sonniger Vormittag ideal für die Kräuterernte. Nach einigen heißen Tagen zeichnen sich die Kräuter durch ein kräftiges Aroma aus, haben einen geringen Wassergehalt und lassen sich so gut für die Herstellung von Kräutersalz trocknen.

Do it yourself Kräutersalz – los geht’s

Für die Herstellung von Kräutersalz benötigst du frische Kräuter nach deinem Geschmack, (regionales) grobes oder feines Salz, Brett, Wiegemesser, Mörser, Backblech, kleine Schraubgläser. Essbare Blüten(blätter) wenn du hast, leuchten aus dem Kräutersalz durch den ganzen Winter. Das Verhältnis zwischen Salz und Kräutern beträgt 80 g Salz auf 20 g Kräuter. Es gilt lediglich als Richtwert. Abweichungen nach oben oder unten sind möglich.

Du sparst dir den Arbeitsgang der Kräutertrocknung, wenn du direkt die frischen Kräuter in das Salz mischst. Salz eignet sich wegen seiner hervorragenden Eigenschaften zur Konservierung. Wichtig ist die ausreichende Trocknung nach der Herstellung. Das funktioniert am besten auf Backblechen, die du in der warmen Sommerküche auf die Küchenschranke für einige Tage zum Trocken stellst.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1

Frische Kräuter auszupfen, abspülen und abtrocknen

Schritt 2

Frische Kräuter mit Wiegemesser (alternativ Kräutermühle) fein zerkleinern und anschließend mit Salz vermischen

Schritt 3

Mische jetzt Blütenblätter der essbaren Blüten (Ringelblume, Kornblume, Cosmea, Lavendel) mit ein

Schritt 4

Flach auf Backbleche geben und trocknen lassen

Schritt 5

Gegebenenfalls nach dem Trocknen mit Mörser weiter zerkleinern

Schritt 6

In kleine Gläser füllen, kühl und trocken aufbewahren

Falls du viele Kräuter geerntet und ausreichend Kräutersalz hergestellt hast, dann verschenke das Kräutersalz in kleinen Gläschen an deine Freunde und Familie. Sie werden sich freuen!

Kräutersalz selber machen
Gruß aus der Küche – Kräutersalz lässt sich einfach herstellen und im Glas wirkungsvoll verschenken (Foto Pixabay)

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