Der Boden- unser Schatz

Boden oder Erde - Was meine Pflanzen brauchen

Viele Fragen schwirren durch unseren Kopf, wenn wir über die „richtige“ Gartenerde nachdenken. Gibt es einen Unterschied zwischen Boden und Erde? Warum ist „torffrei“ bei Erden ein wichtiges Qualitätsmerkmal? Wie kann ich feststellen, welches Pflanzsubstrat die „richtige“ für meine Pflanzen ist? Diese werden nun endlich beantwortet!

Der Boden- unser Schatz

Die Erde – unser Schatz im doppelten Sinn. Foto Pixabay

Boden und Erde

Die Begriffe „Boden“ und „Erde“ müssen erklärt werden. Für den wissenschaftlichen Bodenkundler ist Erde entweder der Begriff für unseren Planeten oder der befüllte Sack mit Pflanzsubstrat im Baumarkt. Der Fachbegriff „Boden“ aber bezeichnet die entstandene Erdoberfläche, auch Lockerdecke genannt, die bis zur Gesteinsschicht reicht. Die Lockerdecke ist unterschiedlich dick und überall auf der Welt verschieden zusammengesetzt. Die Unterschiedlichkeit ist abhängig von der Entstehungsgeschichte, den Witterungseinflüssen, der Region. Unsere Böden bestehen zum größten Teil aus mineralischen Bestandteilen, aus Wasser und Luft. Nur etwa 7 % machen den organischen Anteil aus, in dem Humus, Pflanzenwurzeln und Bodenorganismen vorkommen. Dieser Anteil ist verantwortlich dafür, ob Dein Boden lehmig ist, durchlässig, schwer oder ein Sandboden.

Allen Böden gemeinsam sind ihre wichtigen Funktionen. Sie wirken als Filter und Puffer und schützen das Grundwasser. Sie dienen Menschen, Tieren, Pflanzen und Bodenorganismen als Lebensraum. Sie sind Bestandteil, der in der Natur vorkommenden Wasser- und Stoffkreisläufe. Für uns Gärtner*innen ist der Boden die vom Menschen bearbeitete Beet- bzw. Ackerfläche, auf dem wir laufen und anbauen. Der Boden wird durch uns im Garten natürlich verändert, denn Boden, nur weil natürlich gewachsen, ist nicht zwingend geeignet für einen Gemüseanbau, für Blumenbeete oder Obststräucher. In manchen Gärten gibt es den schon genannten Sandboden, andere haben Lehmboden. Wieder andere Böden weisen wenige Nährstoffe auf.

Dein Gartenboden im Zusammenhang mit Licht und Temperatur gibt vor, was gut wachsen kann. Jetzt sind die Kenntnisse und das Wissen um die Bedürfnisse der Pflanzen wichtig. Mit verschiedenen Maßnahmen kannst Du Deinen Gartenboden verbessern. Du kannst mit Kompost arbeiten, mit dem organischen KleePura BioDünger oder mit einer speziellen Erde, gekauft als Pflanzsubstrat im Baumarkt oder Gartenfachhandel. Die Erde kann aber auch selbst hergestellt werden. Zusammengesetzt aus Kompost, Gartenerde und Sand in verschiedenen Anteilen entsteht Erde für Deinen Garten. Für Gärtner*innen sind Erden Pflanzsubstrate, die entweder selbst hergestellt werden oder als abgefüllte Erde in Säcken zum Verbessern des Bodens, zum Pflanzen oder für die Anzucht erworben werden.

Torffreie Erde – ein Qualitätsmerkmal

Was sind die Gründe seine Freizeit in einem Kleingarten zu verbringen? Für manche ist es die Selbstversorgung, für andere die Entspannung, der Rückzugsort. Selbst etwas wachsen zu sehen als Motivation oder sich gesund zu ernähren für andere. Nahezu alle Gärtner*innen jedoch wollen mit ihrem Garten einen Beitrag für die Umwelt und die Nachhaltigkeit leisten. Wenn Du in Deinem Garten torffreie Erde nutzt, kommst Du der Nachhaltigkeit in Deinem Garten ein ganzes Stück näher.

Um Torf zu erhalten, müssen die über Jahrtausende gewachsenen Hochmoore zerstört werden. Dies ist Umweltzerstörung und unnötig. Wenn Du torffrei gärtnerst, setzt Du Dich für den Schutz ökologisch wertvoller Lebensräume ein. In Deutschland ist die Nutzung von Hochmooren mittlerweile untersagt. Der Torf, der in günstigen Discountererden zu finden ist, stammt zum größten Teil aus Mooren in Osteuropa. Dort gibt es viele intakte Moore, die nicht geschützt sind. Ab diese Saison gärtnerst auch Du torffrei!

Moore als Landschaftsform in Deutschland

Moore gibt es in ganz Deutschland, nur noch wenige sind intakt, weil der Mensch immer wieder das „Ödland“ der Moore trockengelegt hat, um es anschließend für den Ackerbau und später für den Torfabbau zu nutzen. Foto Pixabay

Erde als Pflanzsubstrat

Jede Pflanze hat eigene Bedürfnisse. Die „Zutaten“ jeder käuflich erworbenen Erde und die Bereitstellung der Nährstoffe ist auf die unterschiedlichen Pflanzen angepasst. Eine Zimmerpflanze hat andere Ansprüche an „ihre“ Erde wie der Keimling im Anzuchtgewächshaus oder das Zitronenbäumchen im Kübel. Es gibt schnellwachsende Pflanzen, denen zügig Nährstoffe zur Verfügung stehen sollen. Es gibt Pflanzen, die einen großen Wasserspeicher in der Erde wünschen, aber keine Staunässe. Es gibt Saisonbepflanzungen, die eine lockere Struktur fordern. Es gibt Pflanzen, die für ein gutes Wachstum einen sauren pH-Wert benötigen.

Neben den Pflanzen haben auch die Gärtner*innen Wünsche in Bezug auf die Herstellung, die Zusammensetzung, die Nachhaltigkeit der „richtigen“ Erde.So wird klar, dass Erde nicht gleich Erde ist und sich die Zusammensetzung an den Bedürfnissen jeder einzelnen Kultur orientieren sollte. Uns von KleePura ist der Schutz unserer Erde mit ihren Böden ein wichtiges Anliegen und die Motivation für die Entwicklung unseres organischen Bio-Düngers. Neben den richtigen Nährstoffen ist die Pflanzerde sehr wichtig. Wir stellen Dir torffreie Pflanzsubstrate für Deinen Garten und die Zimmerpflanzen zur Verfügung. „Ökohum“ produziert nachhaltig und verfolgt, genau wie KleePura ökologisches Gärtnern.

Vegane Bio-Erden

Die Aussaaterde und die Naturschutzerde haben zwei Gemeinsamkeiten. Sie sind für den Bio-Anbau zugelassen und gelten als vegan. Sie bestehen dementsprechend zu 100 % aus pflanzlichen Rohstoffen wie Rindenhumus, Kokos, Holzfaser und Sand und werden am Produktionsstandort in Herbertingen hergestellt. Beide Erden haben ein feine bis mittelfeine Struktur. Die Aussaaterde ist gering gedüngt (1), die Naturschutzerde mittel gedüngt (2). In die Naturschutzerde kannst Du ohne Bedenken auch Deine Zimmerpflanzen setzen. Pluspunkt: Nutzt Du die Naturschutzerde, dann unterstützt Ökohum mit 50 Cent pro Sack regionale Naturschutzprojekte.

Torffreie Bio-Erden

Ebenfalls für den Bio-Anbau zugelassen sind die Naschgartenerde und die Rosenerde.Die mittlere Struktur und die starke Düngung (3) der Naschgartenerde eignet sich für alle Pflanzungen in Kübeln, Pflanzsäcken und Hochbeeten. Die Düngung stammt von Schafwollflocken lebender Schafe. Der Erwerb dieser Erden unterstützt die Landschaftspflege der Weidehaltung durch Schafe in Süddeutschland und der Schweiz.

Die Bio-Rosenerde mit ihren mittleren Struktur dient der nachhaltigen Verbesserung sandiger und schwerer, humusarmer Böden. Ihre mittlere Düngung (2) unterstützt Rosenpflanzungen mit mittleren bis längeren Standzeiten im Beet und Topf. Die Rosenerde kann gut zum Anhäufeln als Winterschutz genutzt werden.

Torffreie Pflanzsubstrate für Balkon und säureliebende Kulturen

Die torffreie Balkonpflanzenerde mit ihrer mittelgroben Struktur besteht aus nachwachsenden Rohstoffen wie Pflanzenfasern und Rindenhumus, mineralischen Strukturstoffen und Naturton für die Kultur von Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblumen in Balkonkästen, Pflanzkisten und Pflanzkübeln. Der natürlich belebte Dauerhumus bietet zusammen mit der guten Wasserspeicherung den Pflanzen naturnahe Bedingungen für ein gesundes Pflanzenleben und üppige Blütenpracht.

Die mittelgrobe Spezialerde für Rhododendren, Hortensien, Heidelbeeren, Kamelien, Callunen, Eriken bietet mit dem niedrigen pH-Wert, der durch die natürliche Zusammensetzung ganz ohne dem Zusatz chemischer Mittel erreicht wird, einen gesunden Lebensraum und fördert das Pflanzenwachstum. Ökohum empfiehlt direkt zur Pflanzung organischen Bio-Dünger zur Moorbeeterde ins Pflanzloch oder den Kübel zu mischen, spätestens jedoch nach 2 bis 3 Wochen mit dem Nachdüngen beginnen.

Hortensien auf dem Balkon

Hortension im Kübel auf dem Balkon freut sich über die Moorbeeterde. Foto Pixabay

Hast Du Fragen Boden in Deinem Garten oder welche Erde die richtige für Deine Pflanzen ist?

Schreibe uns eine E-Mail, wir antworten garantiert.

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