Christrose im Garten

Azalee und Christrose- blühende Winterwunder

Haben Sie sich im Blumenladen eine dieser typischen Winter-Weihnachtspflanzen gekauft oder wurden Sie beim Schenken mit einer blühenden Azalee oder der legendenumwobenen Christrose erfreut? Die Freude ist groß, währt manchmal leider nicht lang. Schnell fallen Blüten und Blätter ab. Was Sie tun können, um sich so lange wie möglich über die Pflanzen zu freuen, erfahren Sie hier!

Zimmer-Azalee

Freilandazaleen sind im Garten und in Parks DIE großen Blühfreuden des Mai. In den Wintermonaten freuen sich Indoorgardener über Zimmerazaleen in vielen Farben                                                                                                                                                                             Foto pixabay

Ein Dauerblüher im Winter - die Zimmer-Azalee

Tatsächlich ist die Freilandazalee die „Mutter“ der ursprünglich in Japan und China beheimateten Zimmer-Azalee. Dank der Züchtung entwickelte sich die Pflanze weiter und zeigt sich vielgestaltig in Form und Farbe. Prächtige Zimmer-Azaleen zeigen ihre weißen, rosa, roten- aber auch violett gefärbten Blüten stolz.

Standort: Für eine reichhaltige Blüte bevorzugt eine Azalee einen hellen und kühlen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und Heizungsluft. Je kühler der Standort ist, desto mehr treibt die Azalee farbenprächtige Blüten.

Gießen: Beobachten Sie direkt nach dem Kaufen, dass Ihre Azalee Blätter und Blüten abwirft? Die Ursache könnte im trockenen Wurzelballen liegen. Unsere Empfehlung: Tauchen Sie Ihre Azalee gleich beim „Einzug“ in Ihre Wohnung in einer Schüssel mit zimmerwarmen Wasser. So kann sich der Wurzelballen vollsaugen. Nach 30 Minuten Wasserbad und anschließendem Abtropfen kann die Azalee zurück in ihren Übertopf. Das weitere Gießen der Azalee orientiert sich an der Umgebungstemperatur. Es gilt, je kühler es ist, desto weniger müssen Sie der Pflanze Wasser geben. Wenden Sie dafür die oben beschriebene Variante des Tauchens an. Steht die Azalee eher warm, so erhöhen Sie durch Besprühen die Luftfeuchtigkeit um die Pflanze. Im Idealfall sammeln Sie für das Gießen Regenwasser, welches vor dem Gießen allerdings Zimmertemperatur haben muss.

Nährstoffe: Um Ihre Azaleen mit Nährstoffen zu versorgen, empfehlen wir KleePura BioDüngestäbchen. Die Düngezeit reicht vom März bis in den Oktober, Dosierung laut Packungsanleitung. Während der Blütezeit wird NICHT gedüngt.

Pflegehinweise: Eine Azalee im nächsten Winter wieder zum Blühen zu bringen, ist der Stolz jedes*r Zimmerpflanzengärtner*in. Nach der Blüte im Frühjahr entfernen Sie die Blütenrückstände und kürzen zu lange Triebe stark ein. Suchen Sie Ende Mai einen hellen, schattigen Platz in Ihrem Garten. Sie können Ihre Azalee dort mit Topf einsetzen. Vor den ersten Nachtfrösten im Herbst graben Sie die Pflanze aus, bringen Sie in einen kühlen, hellen Raum und warten nun bis die Knospen anschwellen. Geschieht dies, so stellen Sie die Azalee in einen wärmeren Raum. Bald werden Sie sich über eine erneute Blüte freuen können.

Wichtig! Denken Sie während des Sommers an regelmäßiges Gießen, denn auch im Garten sollte der Wurzelballen nie austrocknen.

Umtopfen: Eine Azalee umzutopfen ist wird notwendig, wenn der Ballen vermoost und der Topf komplett durchwurzelt ist. Bestenfalls nehmen Sie als Pflanzsubstrat spezielle Azaleenerde. Alternativ mischen Sie sich diese aus je einem Teil Komposterde und Sand mit zwei Teilen Torf zusammen. Pflanzen Sie die Azalee in einen Topf, der max. zwei Finger breit größer als der vorherige Topf ist.

Vermehrung: Azaleen können grundsätzlich über Triebstecklinge vermehrt werden. Allerdings gilt das als schwierige Angelegenheit. Überlassen Sie es deswegen dem Fachmann. Versuchen Sie stattdessen Ihre Azalee über den Sommer und erneut zum Blühen zu bringen.

Christrose im Garten

Wählen Sie für Ihre Christrose einen passenden Standort aus, so können Sie sich in den folgenden Jahren um Weihnachten bis in den Frühling hinein über die weißen Blüten mit den auffällig gelben Staubblättern im Garten erfreuen                                                         Foto pixabay

Die legendenumwobene Christrose

Seit einigen Jahren wird in Gärtnereien und im Blumenhandel die Christrose als Zimmerpflanze um die Weihnachtszeit herum angeboten. Generell gehört die Pflanze, welche auch unter dem Namen „Schneerose“ bekannt ist, aber in Ihren Garten. Von den Alpen bis in den Balkan ist der „Schwarze Nieswurz“ als langlebige Staude auch bei uns heimisch. Jahr für Jahr erfreut Sie uns mit Blüten, die Schnee, Eis sowie Kälte trotzen und ab dem Christfest bis in den Frühling hinein meist weiße Blüten zeigen. Übrigens der Name „Schwarze Nieswurz“ begründet sich an den schwarzen Wurzeln der Pflanze und an den dunklen Blütenstängeln. Die Christrose gilt als giftig, wurde früher als Heilpflanze verwendet.

Standort: Die Christrose wünscht einen kalkhaltigen, humusreichen eher wasserdurchlässigen Boden. Wichtig ist ein heller, halbschattiger Standort. Gerade in den Sommermonaten benötigen Christrosen keine heiße Sonne. Eine Unterbepflanzung unter Büsche und Bäume z.B. unter die Zaubernuss ist ideal und sieht schön aus. Grundsätzlich suchen Sie bitte einen „ruhigen“ Bereich Ihres Gartens aus. Die Wurzeln der Christrose, die sich als Rhizome bis 50 cm tief ausbilden, leiden bei Beschädigung schnell unter Pilzbefall. Von Frühjahr bis zum Herbst mulchen Sie mit einer dünnen Schicht Kompost und Laub. So fördern Sie das aktive Bodenleben und bieten dem Wurzelballen Schutz vor Trockenheit und tiefen Temperaturen.

Pflegehinweise für die Wohnung: Sollte auf Ihrem Gabentisch nun eine Christrose stehen, so ordnen Sie ihr bis zum Einpflanzen im Garten (möglich ab März) einen kühlen, hellen Standort in Ihrer Wohnung zu. Denken Sie an das regelmäßige Gießen und entfernen Sie die verwelkten Blüten. Ab März pflanzen Sie die Christrose in ein ausreichend großes Pflanzloch ein. So haben die ausladenden Rhizome Platz, um tief und breit zu wurzeln.

Achtung: Giftig! Bitte außerhalb der Reichweite von Kindern stellen, die es lieben, die Mutter mit kleinen Sträußchen zu erfreuen. Die Christrose verführt dazu.

Nährstoffe: Die Christrose wird zweimal im Jahr mit organischem Dünger versorgt. KleePura BioDüngestäbchen eignen sich hervorragend dafür. Die erste Düngung erfolgt während der Blütezeit im Februar. Die zweite Nährstoffgabe erfolgt im Hochsommer. Bilden die Christrosen wenig Blüten, so benötigen sie eine Kalkgabe.

Gießen: Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, achten Sie aber gerade nach dem Einpflanzen, d. h. vor dem Anwachsen, auf eine regelmäßige Wasserzufuhr. Nach dem Anwachsen muss nicht gegossen werden. Nur in niederschlagsarmen Monaten bitte ebenfalls gießen. Sollte ein trockener Winter ohne Schnee die Blüte der Christrose begleiten, gießen Sie gelegentlich die Blume.

Vermehrung: Die Christrose lässt sich durch Teilen vermehren. An günstigen Standorten sät sich die Christrose selbst aus.

Woher die Christrose ihren Namen hat - Die Legende der Christrose

Die Hirten waren auf dem Weg, um das neugeborene Kindlein im Stall von Bethlehem zu besuchen. Ein kleiner Hirtenjunge war so arm, dass er kein Geschenk für das Kind und seine Mutter mitbringen konnte. So wollte er doch wenigstens eine Blume suchen. In der dunklen Nacht jedoch war keine zu finden. Er fing an zu weinen. An der Stelle, an der seinen Tränen den Boden berührten, wuchs sofort eine Pflanze mit weißen Blüten empor - die Christrose. Eine Pflanze der Hoffnung!

Alpenveilchen (Cyclamen)

Sollte ihr Weihnachtsgeschenk ein Alpenveilchen gewesen sein, dann lesen Sie hier nach, wie Sie lange Freude daran haben                                                                                                                                                                                                                                          Foto Pixabay

Haben Sie Fragen zu Pflanzen der Weihnacht, deren Pflege und der Verwendung von KleePura BioDüngestäbchen?

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